Landwirtschaft



[21.06.2010] Verabschiedung Erhard Ruhnow

Herr Erhard Ruhnow, Agronom der Zuckerfabrik Anklam, tritt nach 42 Jahren Betriebszugehörigkeit mit Erreichen der Altersgrenze am 31.07.2010 in den wohlverdienten Ruhestand.
Herr Ruhnow ist seit 1995 für die Betreuung der Rübenanbauer im südlichen Teil des Anklamer Anbaugebiets und seit 2005 auch für die Rübenanbauer im Bereich Stralsund und Insel Rügen verantwortlich. Außerdem ist Herr Ruhnow seit 2003 als LIZ-Beauftragter auch für einen wichtigen Teil der zentralen Anbauberatung zuständig und den Empfängern des LIZ-Fax bekannt.
Sein Nachfolger ist Herr Christian Mielke, der ab 1. August 2010 nach intensiver Einarbeitung die gesamten Tätigkeitsbereiche von Herrn Ruhnow übernimmt.

Am 8. Juli lädt die Geschäftsleitung der Zuckerfabrik Anklam zu einer kleinen Abschiedsfeier ein. Die Veranstaltung findet um 14 Uhr im Saal der Zuckerfabrik (Kantine „Ut Pott un’ Pann“) statt.

Matthias Sauer, Geschäftsführer


[16-06-2010] Hagelschäden in Rüben melden

Am Freitag, den 11.06.2010 traten regional unwetterartige Regen- und Hagelschauer auf. Der Hagel vernichtete in Rübenbeständen örtlich bis zu 80% der Blattfläche. Betroffene Landwirte sollten diese Flächen unbedingt in der Zuckerfabrik anzeigen, da Mindererträge und somit die Nichterfüllung der Lieferverträge die Folge sein können.
Schenken Sie diesen Rübenschlägen besondere Aufmerksamkeit. Der Einsatz von Mikronährstoffen und/oder Pflanzenaktivatoren, wie z.B. Betavit fördert die Entwicklung der gestressten Zuckerrübenbestände. Achten Sie auch auf das Auftreten pilzlicher Blattkrankheiten und setzen Sie gegebenenfalls Fungizide ein.


[15.06.2010] Zuckerrüben reagieren empfindlich auf Bor- und Manganmangel

Der Mangel an Spurenelementen ist neben unzureichender Versorgung häufiger durch eine zu geringe Verfügbarkeit im Boden bedingt. Die Pflanzenverfügbarkeit von Bor und Mangan im Boden wird durch Trockenperioden während der Hauptwachstumszeit, hohe pH-Werte (> 7,0) im Boden und bei Humusgehalten über 2,5 % eingeschränkt. Treten bei Bor Mangelsymptome, besonders nach längeren Trockenperioden auf, spricht man von Herz- und Trockenfäule. Die jungen Blätter werden schwarz und sterben ab. Auf den äußeren Blättern entstehen feine Risse, auf den Blattstielen zeigen sich nekrotische Flecken. Nach und nach werden die äußeren Blätter gelb, verkümmern und sterben ab, der Rübenkopf wird schwarz und reißt auf.

Fehlt Mangan, so treten auf den älteren Rübenblättern kleine, unregelmäßige chlorotische Flecken (Gelbfleckigkeit) auf, Blätter zeigen Starrtracht und drehen sich ein. Bei fortschreitendem Mangel stirbt das Gewebe ab; es entstehen kleinere Löcher in den Blättern.

Eine Bodendüngung ist zur Behebung einer Mangelsituation wenig effizient, da die Nährstoffe im Boden relativ schnell in eine wenig pflanzenverfügbare Form überführt werden. Bei der Aufnahme über das Blatt ist auch in Trockenperioden mit einer schnellen Wirkung zu rechnen. Zur Absicherung des Bedarfs sollte insbesondere bei ungünstigen Bedingungen z.B. bei Trockenheit und bei Erkennen von Mangelsymptomen eine Blattdüngung vorgenommen werden. Hierfür stehen neben Einnährstoffdüngern wie Solubor auch Düngemittel mit mehreren Nährstoffkomponenten (z.B. Bittersalz microtop, Nutribor, Nutri-Phite Magnum S, Fetrilon Combi, Mangansulfat) zur Verfügung, zu empfehlen wären beispielsweise 2 l/ha Bor + 2 kg/ha Mangansulfat + 5 kg/ha Bittersalz. Die Spritzung kann ab 8-Blattstadium bis 4 Wochen nach Reihenschluss erfolgen. Eine Kombination mit Insektiziden ist möglich und bei Bedarf sinnvoll.


[14.05.2010] 15. Rübentag von MV

Am 11. Juni 2010 fand in Reutershof bei Altentreptow der 15. Rübentag in MV statt. Etwa 150 Interessierte aus den Bereichen Forschung, Landwirtschaft und Technik nahmen an der Veranstaltung teil. Folgende Themen wurden behandelt und diskutiert:

Am Nachmittag bestand die Möglichkeit das Versuchfeld der ARGE Anklam zu besichtigen.

 

[17.05.2010] Anbauer-Rundbrief Nr. 3-2010


Rundbrief 04-2010 (als pdf-Datei)


[28.05.2010] Strohmulch auch in diesem Jahr vorteilhaft

Nachfolgendes Bild (links) zeigt einen sehr hohen und gleichmäßigen Pflanzenbestand nach Strohmulch. Die Ablage der Pillen erfolgte in einheitlicher Tiefe auf die wasserführende Schicht. Das auf der Bodenoberfläche liegende Stroh „federt“ den Regen ab, die Krümelstruktur wird nicht zerschlagen. Die organische Substanz in der oberen Bodenschicht wirkt vorbeugend gegen Wasser- und Winderosion. Bei verschlämmten und verkrusteten Böden (siehe rechtes Foto -Herbstfurche-) wirkt sich das Hacken der Rüben positiv auf das Wachstum der Rüben aus. Das Hacken dient der Durchlüftung der oberen Bodenschicht, die Wasserverdunstung wird eingeschränkt und die Nährstoffmobilisierung gefördert.


[17.05.2010] Anbauer-Rundbrief Nr. 3-2010

Rundbrief 03-2010 (als pdf-Datei)


[11.05.2010] Gräserbekämpfung

Für die Ungras- und Ausfallgetreidebekämpfung sind spezielle Gräserherbizide einzusetzen. Spritztermin ist das 2-3 Blattstadium der Gräser. Bei günstigen Wachstumsbedingungen ist eine Reduzierung der Aufwandmenge möglich. Bei starker Verungrasung ist die Einzelbekämpfung von Gräsern zwischen der 2. und 3. NAK empfehlenswert. Werden Herbizide zur Bekämpfung von ein- und zweikeimblättrigen Unkräutern kombiniert, sollten reduzierte Aufwandmengen gewählt werden. Beachten Sie auch die Hinweise der Hersteller zur Mischbarkeit.
Die Bekämpfung der Quecke sollte separat erfolgen. Ein Ölzusatz in Höhe von 0,5-1 l/ha verbessert die Wirkung.

Auswahl von Gräserherbiziden

  • Agil-S (Propaquizafop) 1,0 l/ha gegen Ackerfuchsschwanz, Windhalm, Ausfallgetreide, Hirsearten, Flughafer, Quecke, Trespenarten, Welsches Weidelgras, Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Deutsches Weidelgras, Wiesenrispe, Knaulgras, Wiesenschwingel, Lieschgras (nicht ausreichend bekämpfbar: Einjährige Rispe, Gemeine Rispe)
  • Focus Ultra (Cycloxydim) 2,5 l/ha (5,0 l/ha bei Quecke) gegen Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide, Weidelgras, Gemeiner Windhalm, Trespenarten, Flughafer, Hirsearten (nicht ausreichend erfasst: Einjährige Rispe)
  • Fusilade Max (Fluazifop-P) 1,0 l/ha (2,0 l/ha bei Quecke) gegen Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide,Windhalm, Trespenarten, Flughafer, Hirsearten (nicht ausreichend erfasst: Einjährige Rispe)
  • Select 240 EC (Clethodim) 0,75 l/ha (1,0 l/ha bei Quecke gegen Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide,Windhalm, Trespenarten, Flughafer, Hirsearten (nicht ausreichend erfasst: Einjährige Rispe)
  • Targa Super (Quizalofop-P) 1,25 l/ha (2,0 l/ha bei Quecke) gegen Ackerfuchsschwanz, Ausfallgetreide,Windhalm, Trespenarten, Flughafer, Hirsearten (nicht ausreichend erfasst: Einjährige Rispe)

Weitere Informationen erhalten Sie unter LIZ- Herbizid, LIZ "Kraut und Rüben" oder in unseren Regionalen Anbauhinweisen 2010


[07.05.2010] Zuckerrübensignale

In Zusammenarbeit mit dem niederländischen Rübenforschungsinstitut IRS und dem Roodbont- verlag ist es uns gelungen, das in niederländischer Sprache erschienende Buch „Suikerbiet signalen“ in die deutsche Sprache zu übersetzen.
„Zuckerrübensignale“ ist ein praktischer Leitfaden für einen optimalen Zuckerertrag. Das Buch begleitet Sie durch den gesamten Anbauzyklus anhand folgender Fragen: Was sehe ich? Was bedeutet das? Was sollte ich tun? Es hilft Ihnen, die von Zuckerrüben bzw. von Zuckerrübenschlägen gegebenen Signale zu erkennen. Hier erfahren Sie, welche Maßnahmen angemessen sind.
Das Buch wurde auf der Mitgliederversammlung des Anklamer Rübenanbauerverbandes am 4.5.10 den anwesenden Landwirten übergeben. Allen Rübenanbauern, die nicht an der Versammlung teilnahmen, wird das Buch zugeschickt.


[30.04.2010] Kontrolle auf Schnecken

Vor allem auf Mulchsaatflächen treten derzeit verstärkt Schnecken auf. Legen Sie zur Schneckenkontrolle mehrere Köderstellen an (nassen Jutesack oder Silofolie in die Parzelle legen, darunter als Lockmittel ein paar Schneckenkörner streuen und am nächsten Tag kontrollieren). Als kritisch gelten 2 Schnecken/m2. Geeignete Bekämpfungsmittel sind z.B. 3 kg/ha Delicia Schneckenlinsen oder 25 kg/ha Ferramol Schneckenkorn. Weitere Informationen finden Sie unter LIZ "Schnecken" und LIZ "Molluskizide"


[30.04.2010] Blattaktive Wirkstoffe bei Trockenheit erhöhen

Trotz verbreiteter Trockenheit laufen die Unkräuter, insbesondere Raps, Knöterich, Weißer Gänsefuß, Kamille, Stiefmütterchen und Amarant auf. Unkräuter sind, unabhängig vom Entwicklungsstadium der Zuckerrübe im Keimblattstadium zu bekämpfen. Bei Vorkommen von Raps könnte folgendes gespritzt werden:
1,0 l/ha Betanal Expert + 1,5 l/ha Goltix Gold + 15 g/ha Debut + 250 ml/ha FHS
Bei Mischungen aus Betosip / Kontakt 320 SC und Ethosat 500 sollte die Blattaktivität durch Zugabe von 1,0 l/ha Oleo FC oder 1,0 l/ha Mero verbessert werden. Besonders bei geringen Wasseraufwandmengen ist der Zusatz von 0,1 % Arma in der Spritzbrühe (150 ml/ha Arma bei 150 l/ha Wasser) zu empfehlen. Arma immer zuerst in die Spritzbrühe geben.


[23.04.2010] Einladung zum 15. Rübentag von MV

Am 11. Juni 2010 findet in Reutershof bei Altentreptow der 15. Rübentag von MV statt. Das Programm ist nachfolgend als pdf-Datei abrufbar:


Desweiteren finden am 17. Juni in Dedelow und am 18. Juni in Ahrenshagen die diesjährigen Feldtage statt. Veranstaltungsbeginn ist hier jeweils 10 Uhr.


[23.04.2010] 15. Futtermitteltagung in Anklam

Am 21. April fand in Anklam die 15. Futtermitteltagung statt. Es informierten sich Landwirte und Berater über aktuelle Entwicklungen auf dem Gebiet Futtermittel aus der Zuckerrübe, neue Untersuchungen zur Wirkung von Vinasse in Rationen für Milchkühe, notwendige Maßnahmen zur Sicherung der Futterqualität und für die Senkung von Verlusten sowie die Bedeutung der Beachtung der Kostensituation im Milchviehbetrieb für die Verbesserung der Rentabilität.


[15.04.2010] Herbizideinsatz in Zuckerrüben

Herbizidapplikationen stehen an. Entscheidend für den Behandlungserfolg ist der Applikationstermin; spritzen Sie in den Auflauf der Unkräuter unabhängig vom Entwicklungsstadium der Zuckerrüben. Kombinieren Sie blatt- und bodenwirksame Wirkstoffe. Die Mittelauswahl richtet sich nach den Problemunkräutern (Gänsefuß, Kamille, Klette, Knötericharten, Raps).

Für Roundup Turbo und Roundup UltraMax besteht die Zulassung für die Anwendung bis 5 Tage nach der Saat (Ende Samenquellung).

Ausfallraps ist mit metamitronhaltigen Herbiziden nur bis zum Keimblattstadium des Rapses bei ausreichender Bodenfeuchte sicher zu erfassen; Debut ist ab NAK 2 besonders bei Trockenheit (vorwiegende Blattwirkung) zu empfehlen.

Ist nur Raps vorhanden könnte die nachfolgende Spritzvariante zur Anwendung kommen:

1,5-2,0 Goltix Gold (Goltix 700 SC)

Sind bereits auch andere Unkräuter aufgelaufen, könnte folgendermaßen gespritzt werden:

1,5 Goltix Gold (Goltix 700 SC)  + 1,0 Betanal Expert (bzw. 0,8 Powertwin plus) + 0,5 Öl

Bekämpfung von weiteren Problemunkräutern:

  • Bei Knötericharten unbedingt ins Keimblattstadium der Unkräuter spritzen. Die Wirksamkeit der Basisherbizide wird durch Zugabe von Debutl und Rebell verstärkt.
  • Klettenlabkraut ist mit ethofumesathaltigen Mitteln (z.B. Ethosat 500) sicher zu erfassen. Debut und Rebell erhöhen die Wirksamkeit.
  • Amarant ist durch eine Mittelkombination aus Goltix Gold, Betanal Expert und Debut im Keimblattstadium der Unkräuter sicher zu bekämpfen.
  • Disteln können mit Lontrel 100 bei einer Wuchshöhe von 15-25 cm (nesterweise) erfasst werden, gleichzeitig werden auch Kamille und Kornblume bekämpft.
  • Gräserbekämpfung sollte im 2-3-Blattstadium erfolgen. Zugelassen sind Targa Super, Agil, Gallant Super, Fusilade Max, Focus Ultra, Select 240 EC.
  • Ölzusätze können die Wirkung bei Trockenheit und stark ausgebildeter Wachsschicht verbessern (kein Öl bei ungünstigen Witterungsbedingungen, Nachtfrösten, Tagestemperaturen >25 °C, hohe Sonneneinstrahlung nach Niederschlägen oder in geschwächten Beständen)

Für den Erfolg der herbiziden Spritzungen ist es unbedingt notwendig die zeitliche Abstände zwischen den Maßnahmen einzuhalten:

  • 1. NAK: nach der Rübensaat in das Keimblatt der Unkräuter
  • 2. NAK: 6-9 Tage nach 1. NAK
  • 3. NAK: 8-14 Tage nach 2. NAK
  • 4. NAK: kann bei hohem Unkrautdruck (insb. Raps) und spätem Reihenschluss der Rüben erforderlich sein

Weitere Informationen erhalten Sie auf www.liz-online.de unter „LIZ-Herbizid“. Empfehlenswert sind auch das LIZ-Faltblatt „Kraut und Rüben“ oder unseren Regionalen Anbauhinweise 2010.

 

[15.04.2010] Empfehlungen zur Stickstoffdüngung

Die Zuckerrübe benötigt vor allem in der Jugendentwicklung für eine schnelles Blattwachstum und einen hohen Blattflächenindex ausreichend Stickstoff. Ein zu hohes Stickstoffangebot in der anschließenden Hauptwachstumszeit führt dagegen zu gesteigertem Blattwachstum und damit zu einer ungünstigen Beeinflussung  des Verhältnisses von Blatt zu Rübenkörper. Für unsere Region wird je nach Ertragsniveau ein N-Sollwert (Nmin + Düngergabe) in Höhe von 140-160 kg N/ha empfohlen.

Hinweise zur Düngung

  • die Höhe der N-Düngung ergibt sich aus dem Nährstoffvorrat im Boden, Bodenart; Bodenzustand und Nährstoffbedarf der Rüben
  • der Nährstoffbedarf ergibt sich aus dem zu erwartenden gewachsenen Ertrag
  • Bei organischer Düngung sind die darin enthaltenen Nährstoffe unter Beachtung der zeitlich verschiedenen Äquivalenzwerte in die Bilanz einzubeziehen
  • eine einmalige mineralische N-Gabe von 80-100 kg/ha zur Aussaat ist unter unseren Verhältnissen meist ausreichend
  • Gabenteilung ist nur bei über 100 kg/ha mineralischem N und somit nur in Ausnahmefällen erforderlich, die zweite Gabe sollte bis Ende Mai ausgebracht sein (zuviel und zu spät wirkender Stickstoff senkt den Zuckergehalt und die Zuckerausbeute)
  • bei geringen Bestandesdichten nicht zusätzlich düngen

[07.04.2010] Die Aussaat hat begonnen

Ende März begannen die ersten Landwirte insbesondere auf leichteren Böden die Rüben zu legen. Der Start vollzieht sich verhalten, denn vielerorts sind die Böden noch nicht ausreichend abgetrocknet. Arbeiten Sie bei der Bodenbearbeitung  möglichst flach und erledigen Sie die Saatbettbereitung in einem Arbeitsgang. Ein ebenes Saatbett ist Voraussetzung für einen homogenen Bestand, welcher für die folgenden Maßnahmen im Anbaujahr entscheidend ist (Herbizid- und Fungizidmaßnahmen, Ernte,…). Alle Rübenpillen sollten in gleicher Tiefe in einer etwas angedrückten, feuchten Saatrille liegen (Ablagetiefe 1,5 bis 2,5 cm) und mit einer lockeren Bodenschicht bedeckt sein.
Der Stand der Aussaat ist auf www.liz-online.de unter „LIZ-Aussaatstatistik“ abrufbar.

[26.03.2010] Anbauer-Rundbrief Nr. 2-2010

Rundbrief 02-2010 (als pdf-Datei)

[26.03.2010] Schosserversuch in Reutershof ausgesät

Am 25 März sind die ersten Rübenpillen ausgesät worden. Dabei handelt es sich um die  Anlage des Schosserversuchs in unserem Versuchsbetrieb Reutershof. In diesem Versuch wird die Schossanfälligkeit der Sorten geprüft. Die Saatbettbereitung konnte nur sehr flach erfolgen, der Unterboden ist noch sehr feucht und kalt.
Für die nächsten Tage ist  unbeständige Witterung vorausgesagt. Gerade im Frühjahr besteht eine höhere Verdichtungsgefahr der Böden. Befahren Sie keine nassen Böden, nutzen Sie, Breit- oder Zwillingsreifen, passen Sie den Reifeninnendruck für Feld- und Strassenfahrten jeweils an (bei Feldarbeiten Reifeninnendruck unter 1 bar), legen Sie Arbeitsschritte zusammen um Überfahrten zu sparen.

[05.03.2010] Winterversammlungen gut besucht

Am 02., 03. und 04. März fanden in Anklam, Göritz und Leyerhof die diesjährigen Winterversammlungen statt. Rund 200  Landwirte, Berater und Gäste besuchten die Veranstaltungen. Folgende Themen wurden besprochen und diskutiert:

  • Rübenjahr und Kampagne 2009
  • Informationen vom Anbauerverband und DNZ (Eckpunkte der Branchenvereinbarung ab 2011)
  • Schlagkarteiauswertung durch die Landesforschungsanstalt M/V
  • Versuche 2009
  • Mietenschutz (Firma Blunk)
  • Mietenerfassung (B. Wende)

Nachfolgend sind die Vorträge als pdf-Datei abrufbar.

[02.03.2010] Informationen zur Zuckerrübensaatgut-Abholung


Die Abholung des bestellten Zuckerrüben-Saatguts zur Aussaat 2010 erfolgt wie im vergangenen Jahr bei unserem Logistikpartner

    DAH Dienstleistungs- und Agrarhandel GmbH Tutow
    Lange Straße 1
    17129 Tutow
    Telefon 03 99 99 / 7 51 13
    Telefax 03 99 99 / 7 51 23
    Mobil 01 70 / 5 27 03 68

Die Abholung kann vom 15. bis 19. März 2010 in der Zeit von 07:00 bis 15:00 Uhr erfolgen. Es ist auch möglich, über die bei uns vorliegenden Bestellmengen hinaus Saatgut zu erhalten. Sollte später bei der Aussaat weiterer Bedarf bestehen, kann nach vorheriger telefonischer Absprache mit der Fa. DAH Saatgut in Tutow direkt abgeholt werden. Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

 

[12.02.2010] Anbauer-Rundbrief Nr. 1-2010


  • Rekordernte erforderte lange Kampagne
  • Schlagkarteiauswertung zum Rübenjahr 2009
  • Einladung zu Winterversammlungen
  • Hinweise zu Saatbettbereitung, Aussaat und N-Düngung

Rundbrief 01-2010 (als pdf-Datei)


[15.01.2010] Kampagnewerte in Kalenderwoche 02

Zuckergehalt (%) Schmutzgehalt (%) Amino-N (mmol/kg Rübe) Natrium (mmol/kg Rübe) Kalium (mmol/kg Rübe
Woche

17,50

9,66

16,21

3,94

36,26

Kampagne

18,16

8,80

15,25

3,75

36,56

Kampagneende

Das Ende der Rübenkampagne 2009/2010 naht. Mit der Anlieferung der letzten Rüben rechnen wir am Sonntag, den 17.01.2010. Mit 123 Tagen hat die Fabrik dann solange wie noch nie gearbeitet. Wir werden in der Kampagne insgesamt 1,3 Mio t Rüben verarbeiten. Diese Menge ist zum einen für die Erfüllung der EU- Weißzuckerquote und zum anderen für die ganzährige Auslastung des auf 56.000 m³/Jahr ausgelegten Bioethanolwerks ausreichend.

[11.01.2010] Schneeverwehungen stoppen Rüben LKW

Der Schneesturm „Daisy“ führt in Mecklenburg-Vorpommern  seit dem Wochenende zu massiven Verkehrsbehinderungen. Der Sturm blockierte  landesweit Straßen mit Schneeverwehungen. Auch der Transport der Rüben zur Zuckerfabrik nach Anklam gestaltet sich seit Sonnabend sehr schwierig.
Die Rüben lassen sich nach wie vor ohne größere Probleme verarbeiten. Die Qualität der Rüben, insbesondere der Zuckergehalt, ist gut. Der vorläufige Durchschnittsertrag der diesjährigen Kampagne  liegt bei 62 t/ha mit einem von Zuckergehalt 18,2 %  (Zuckertrag 11,3 t/ha).

   

[08.01.2010] Kampagnewerte in Kalenderwoche 01

Zuckergehalt (%) Schmutzgehalt (%) Amino-N (mmol/kg Rübe) Natrium (mmol/kg Rübe) Kalium (mmol/kg Rübe
Woche

17,71

9,49

14,32

3,61

36,32

Kampagne

18,19

8,75

15,21

3,74

36,58



[01.01.2010] Kampagnewerte in Kalenderwoche 53

Zuckergehalt (%) Schmutzgehalt (%) Amino-N (mmol/kg Rübe) Natrium (mmol/kg Rübe) Kalium (mmol/kg Rübe
Woche

17,63

9,96

16,49

3,72

35,82

Kampagne

18,23

8,70

15,26

3,75

36,59


[26.12.2009] Kampagnewerte in Kalenderwoche 52

Zuckergehalt (%) Schmutzgehalt (%) Amino-N (mmol/kg Rübe) Natrium (mmol/kg Rübe) Kalium (mmol/kg Rübe
Woche

17,99

9,65

15,88

3,77

35,09

Kampagne

18,27

8,61

15,17

3,75

36,77